AMAERA Institut
Raumenergetik15. Januar 2024

Wenn Räume sprechen

Wenn Räume sprechen

Autor: Mario Manetzki Datum: 15. Januar 2024 Kategorie: Raumenergetik


1. Einleitung (Atmosphärisch)

Es gibt Orte, an denen die Stille lauter ist als jeder Lärm. Orte, die eine Geschichte atmen, die sich nicht in Büchern findet, sondern in den Fasern der Wände, im Knistern des alten Parketts. Als ich das erste Mal die Schwelle zu der Altbauwohnung in einem ruhigen Viertel von "Neustadt" überschritt, spürte ich sofort diese Schwere – eine melancholische Dichte, die sich wie ein Schleier über die Räume legte. Es war nicht einfach nur die Patina des Alters, es war etwas anderes, etwas Energetisches.

2. Situation (Anonymisiert)

Meine Klientin, nennen wir sie "Frau K.", hatte die Wohnung von ihrem Großvater geerbt, der dort bis zu seinem friedlichen Tod vor einigen Monaten gelebt hatte. Sie war entschlossen, die Wohnung zu renovieren und selbst einzuziehen, doch jeder Versuch, mit den Arbeiten zu beginnen, endete in unerklärlicher Müdigkeit, Kopfschmerzen und einer tiefen, unbegründeten Traurigkeit. "Es fühlt sich an, als würde mich das Haus nicht reinlassen", vertraute sie mir am Telefon an. Die Familie war liebevoll, der Großvater ein gütiger Mensch gewesen, aber die Energie des Abschieds und des Zurückgelassenen schien in den Räumen festzusitzen.

3. Wahrnehmung (Medial/Energetisch)

Mit meinem geschulten Blick und meiner medialen Sensitivität nahm ich die subtilen Schwingungen wahr. Die Wohnung war nicht "böse" oder "verflucht", wie es in manchen Erzählungen heißt. Sie war energetisch überladen, wie ein Schwamm, der zu viel Wasser aufgesogen hat. Ich sah und fühlte die tiefen Spuren der Trauer, die letzten Atemzüge, die Verzweiflung der Angehörigen in den ersten Tagen nach dem Verlust. Es waren keine "Geister" im klassischen Sinne, sondern emotionale Residuen – feinstoffliche Abdrücke intensiver menschlicher Erfahrung, die sich im Raum manifestiert hatten und nun die Lebendigkeit der neuen Bewohner blockierten. Besonders im ehemaligen Schlafzimmer und im Wohnzimmer, wo der Großvater die meiste Zeit verbracht hatte, war die Dichte am stärksten.

4. Arbeit (Methoden)

Meine Arbeit begann mit einer respektvollen Kontaktaufnahme zu den festsitzenden Energien. Es ging nicht darum, etwas zu vertreiben, sondern darum, etwas zu erlösen und zu klären. Ich nutzte eine Kombination aus Energetischer Raumreinigung nach den Prinzipien des Amaera Instituts, unterstützt durch gezielte Klänge und Frequenzen, um die alten Strukturen sanft aufzubrechen. Mit Hilfe von Heiliger Geometrie und speziellen Essenzen habe ich die Räume neu ausgerichtet und die Schwingungsfrequenz erhöht. Der Schlüssel war die Intention: Die Erinnerung durfte bleiben, aber die Schwere des Abschieds musste transformiert werden, damit die Seele des Ortes wieder frei atmen konnte.

5. Transformation

Die Veränderung war fast unmittelbar spürbar. Während der Reinigung löste sich die graue Dichte auf, und die Luft im Raum schien heller und leichter zu werden. Frau K., die im Nebenzimmer wartete, berichtete später, dass sie plötzlich ein tiefes Gefühl des Friedens und der Akzeptanz überkam. Als wir die Arbeit beendet hatten, war die Atmosphäre eine völlig andere. Die Wohnung fühlte sich nun nicht mehr wie ein Museum des Kummers an, sondern wie ein leeres Blatt, bereit, mit neuen, freudigen Geschichten beschrieben zu werden. Die Wände schienen nicht mehr zu halten, sondern zu umarmen.

6. Reflexion (Persönliche Erkenntnis)

Diese Erfahrung bestätigt mir immer wieder, dass unsere Wohnräume weit mehr sind als nur physische Strukturen. Sie sind Spiegel unserer Seele und Speicher unserer Erlebnisse. Der Tod ist ein natürlicher Übergang, aber die Energien, die er freisetzt, können in den Räumen verweilen und uns unbewusst beeinflussen. Unsere Aufgabe als Energetiker ist es, diese Räume wieder in ihre neutrale, harmonische Schwingung zu bringen. Es ist ein Akt des Respekts vor dem Vergangenen und ein Geschenk an das Kommende. Wenn wir lernen, den feinen Stimmen der Räume zuzuhören, können wir nicht nur Häuser, sondern auch unser eigenes Leben heilen und transformieren.


Dieser Beitrag ist fiktiv und dient der Veranschaulichung energetischer Arbeit. Alle Namen und Details wurden zum Schutz der Anonymität verfremdet.

Kommentare von Lesern

Thomas K.

So authentisch und einfühlsam geschrieben. Du hast ein echtes Talent fürs Schreiben Vielen Dank!

Daniel Z.

Wunderschön beschrieben! Solche Begegnungen sind kein Zufall. Vielen Dank!