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Die Geschäftsfrau und die Erschöpfung

Die Geschäftsfrau und die Erschöpfung

Datum: 2. Juni 2024 Kategorie: Energetische Heilung Autor: Mario Manetzki

Wenn die Seele flüstert und der Körper schreit

(1. Einleitung: atmosphärisch)

Der Regen peitschte gegen das Fenster meines Praxisraums. Ein typischer Frühlingstag, der die Schwere der Welt in grauen Schleiern zu spiegeln schien. Doch die wahre Schwere, die mich an diesem Nachmittag beschäftigte, trug eine Frau in sich, deren äußere Erscheinung das genaue Gegenteil von Trübsal war: Frau E. (Name verfremdet), eine erfolgreiche Managerin, deren Lebenslauf ein Feuerwerk an Erfolgen war, saß mir erschöpft gegenüber. Ihre elegante Kleidung, ihr perfekt sitzendes Haar – alles wirkte wie eine Fassade, hinter der die pure Leere lauerte. Ich spürte sofort: Hier war nicht nur der Körper müde, hier war die Seele am Ende ihrer Kräfte.

(2. Situation: anonymisiert)

Frau E. erzählte mit leiser, fast brüchiger Stimme von ihrem Alltag. Sie leitete eine große Abteilung, jonglierte mit Millionenbudgets und war bekannt für ihre unerschütterliche Professionalität. Doch in den letzten Monaten hatte sich ein Gefühl der ständigen Überforderung eingeschlichen. Sie konnte nicht mehr schlafen, die kleinste Aufgabe fühlte sich an wie ein Berg, und die Freude an ihrer Arbeit war verschwunden. Sie hatte alle klassischen Burnout-Symptome, aber die Ärzte fanden keine organische Ursache. „Ich funktioniere nur noch, Herr Manetzki“, gestand sie mir, „aber ich fühle mich, als würde mir jemand ständig den Stecker ziehen.“

(3. Wahrnehmung: medial/energetisch)

Als ich mich in ihre Energie einklinkte, wurde mir die Ursache ihrer Erschöpfung sofort klar. Es war nicht nur der Stress der Arbeit. Ich sah ein dichtes, dunkles Netz um ihr Energiefeld, das wie ein Schwamm ihre Lebenskraft aufsog. Es waren die unbewussten, energetischen Verstrickungen mit ihrem Arbeitsumfeld, die sie auszehrten. Ich nannte es die „Energiestaubsauger“: Kollegen und Geschäftspartner, die unbewusst ihre Ängste, ihren Druck und ihre negativen Emotionen auf Frau E. ablagerten. Sie hatte gelernt, im Beruf keine Grenzen zu setzen – weder emotional noch energetisch. Ihr feines Gespür, das sie eigentlich zu einer hervorragenden Führungskraft machte, wurde zur Schwachstelle, weil sie alles ungefiltert aufnahm.

(4. Arbeit: Methoden)

Wir begannen mit der Königsweg-Reinigung – einer tiefgreifenden energetischen Klärung, um das angesammelte Fremdenergie-Netz zu entfernen. Doch das allein hätte nicht gereicht. Der Kern unserer Arbeit lag in der Methode der Notfall-Grenzziehung (angelehnt an die AMAERA-Praxis). Ich zeigte Frau E., wie sie sich bewusst mit der Schöpfungsenergie verbinden und von diesem souveränen Ort aus klare, energetische Grenzen ziehen konnte. Es ging nicht darum, hart zu werden, sondern darum, in ihrer Anbindung so stabil zu sein, dass die Energie anderer an ihr abprallte, ohne sie zu berühren. Wir übten, wie sie in Meetings, bei fordernden Anrufen oder in Konfliktsituationen innerlich in ihre Mitte zurückkehren und ihre Energie bei sich halten konnte.

(5. Transformation)

Die Veränderung war nicht nur energetisch, sondern auch im Alltag spürbar. Frau E. berichtete nach wenigen Wochen, dass sie zum ersten Mal seit Langem wieder durchschlafen konnte. Die Meetings, die sie früher ausgelaugt hatten, empfand sie nun als weniger anstrengend. Sie begann, Entscheidungen schneller und klarer zu treffen, ohne sich von der kollektiven Unruhe beeinflussen zu lassen. Das Wunderbare: Ihre Produktivität sank nicht – im Gegenteil. Indem sie ihre Energie nicht mehr verschwendete, wurde sie fokussierter und effizienter. Die Managerin lernte, energetische Grenzen zu setzen, und diese Klarheit strahlte auch auf ihre Kommunikation aus. Sie wurde respektvoller behandelt, weil sie sich selbst respektierte und ihre Grenzen deutlich machte.

(6. Reflexion: persönliche Erkenntnis)

Diese Geschichte von Frau E. ist für mich immer wieder eine Bestätigung: Burnout ist oft ein energetisches Phänomen, das seinen Ursprung in fehlender Abgrenzung hat. Wir können noch so viel schlafen und uns gesund ernähren – wenn wir unbewusst als energetische Müllschlucker für unser Umfeld dienen, wird unsere Batterie nie voll. Die wahre Stärke liegt nicht darin, alles auszuhalten, sondern darin, sich bewusst für die eigene Souveränität zu entscheiden. Die Anbindung an die Schöpfung und die klare Grenzziehung sind keine esoterischen Tricks, sondern die Basis für ein erfülltes, kraftvolles Leben – gerade in fordernden Berufen. Ich bin dankbar, dass Frau E. den Mut hatte, diesen Königsweg zu gehen und ihre Erschöpfung als Weckruf ihrer Seele zu verstehen. Sie hat gelernt: Wer sich selbst schützt, kann auch andere führen.


Mario Manetzki ist fiktiver Autor und Energetiker am Amaera Institut. Hinweis: Alle Namen und Details wurden zum Schutz der Anonymität verfremdet.

Kommentare von Lesern

Sophie T.

Faszinierend, wie du die energetische Arbeit beschreibst. Diese Perspektive kannte ich noch nicht Vielen Dank!

Sarah M.

Ich konnte die Energie förmlich spüren beim Lesen. Ich hatte Tränen in den Augen Vielen Dank!

Christian O.

Faszinierend, wie du die energetische Arbeit beschreibst. Das hat mir neue Einsichten gegeben Vielen Dank!

Martin G.

So authentisch und einfühlsam geschrieben. Möge deine Arbeit viele Menschen erreichen Vielen Dank!