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Der Mann, der nicht schlafen konnte

Der Mann, der nicht schlafen konnte

Datum: 5. Februar 2024 Kategorie: Energetische Heilung Thema: Besetzung, Fremdenergien Autor: Mario Manetzki

Einleitung (atmosphärisch)

Es gibt Nächte, in denen die Stille nicht beruhigt, sondern drückt. Eine Stille, die nicht leer ist, sondern gefüllt mit einer unterschwelligen, ungreifbaren Unruhe. Ich erinnere mich gut an den Abend, als Herr B. das erste Mal in meiner Praxis saß. Die Wintersonne hatte sich längst verabschiedet, und der Raum war in ein sanftes, warmes Licht getaucht. Doch in Herrn B.s Augen lag eine Müdigkeit, die tiefer ging als bloßer Schlafmangel. Es war die Erschöpfung einer Seele, die seit Monaten keinen Frieden mehr gefunden hatte.

Situation (anonymisiert)

Herr B., nennen wir ihn Elias, war ein erfolgreicher Architekt Mitte vierzig. Sein Leben schien von außen betrachtet perfekt: eine liebevolle Familie, ein florierendes Geschäft, ein wunderschönes Zuhause. Doch seit fast einem Jahr litt er unter massiven Schlafstörungen. Es begann mit dem Gefühl, nicht allein im Raum zu sein, entwickelte sich zu beklemmenden Nächten, in denen er schweißgebadet aufwachte, und gipfelte in einer tiefen, unerklärlichen Angst, sobald er das Licht ausschaltete. Ärzte fanden keine physische Ursache. Psychologen rieten ihm zu Entspannungstechniken, die jedoch keine Linderung brachten. „Ich fühle mich fremd in meinem eigenen Körper, Herr Manetzki“, vertraute er mir an, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern.

Wahrnehmung (medial/energetisch)

Als ich mich auf Elias einstimmte, wurde die Ursache seiner Qual schnell klar. Es war keine psychische Störung, sondern eine energetische Anhaftung. Was Elias als seine eigene Angst interpretierte, war in Wahrheit die Präsenz einer erdgebundenen Entität, die sich an sein Energiefeld geheftet hatte. Ich sah die Entität nicht als dunkle Gestalt, sondern spürte sie als eine schwere, kalte Frequenz, die sich wie ein Schatten über sein Herzchakra legte. Diese Frequenz nährte sich von Elias' Lebensenergie, was seine Erschöpfung und die nächtliche Unruhe erklärte. Die Entität selbst war verwirrt und orientierungslos, gefangen zwischen den Welten und suchte unbewusst einen Anker – Elias.

Arbeit (Methoden)

Meine Arbeit in solchen Fällen folgt dem Königsweg der energetischen Klärung. Zuerst ging es darum, Elias' Feld zu stabilisieren und seine eigene Schwingung zu erhöhen, damit er nicht länger als Wirt dienen konnte. Ich leitete ihn in die Anbindungspraxis ein, die einfache, aber machtvolle Verbindung zur Schöpfungsquelle. Parallel dazu vollzog ich die Klärungsarbeit. Mit tiefstem Respekt und Empathie wandte ich mich der anhaftenden Entität zu. Es ist entscheidend, diese Wesen nicht zu verurteilen oder zu bekämpfen, sondern ihnen in Liebe und Klarheit den Weg zu weisen. Ich hielt den Raum der göttlichen Ordnung und bat die lichten Helfer, die Entität in ihr wahres Zuhause, ins Licht, zu geleiten. Es war ein intensiver, aber friedvoller Prozess der Loslösung und Heimführung.

Transformation

Die Veränderung war unmittelbar und tiefgreifend. Bereits am nächsten Morgen erhielt ich eine Nachricht von Elias. Er hatte durchgeschlafen. Zum ersten Mal seit Monaten. Die Schwere, die ihn umgeben hatte, war gewichen. In den folgenden Wochen festigte sich sein Zustand. Er berichtete, dass er sich wieder ganz fühlte, die Angst war verschwunden, ersetzt durch eine tiefe innere Ruhe. Seine Augen strahlten wieder, und seine Kreativität im Beruf kehrte zurück. Die energetische Klärung hatte nicht nur seinen Schlaf wiederhergestellt, sondern ihm auch einen Teil seiner Lebenskraft zurückgegeben.

Reflexion (persönliche Erkenntnis)

Diese Begegnung hat mir einmal mehr gezeigt, wie dünn der Schleier zwischen den Welten manchmal ist und wie oft wir Leiden als psychisch abtun, das in Wahrheit spiritueller Natur ist. Meine persönliche Erkenntnis aus Elias' Geschichte ist die Bestätigung, dass wahre Heilung immer im Feld der Liebe und des Respekts geschieht. Es braucht keine komplizierten Rituale, sondern die klare, bewusste Anbindung an die Schöpfung, um Ordnung ins Chaos zu bringen. Denn am Ende suchen wir alle nur eines: unseren Weg zurück ins Licht und in den Frieden. Und manchmal müssen wir dafür nur einem anderen Wesen helfen, seinen Weg dorthin zu finden.

Kommentare von Lesern

Claudia F.

Das spricht mir aus der Seele. Ich arbeite auch mit Energien Vielen Dank!

Christian O.

Deine Berichte öffnen mir immer wieder neue Perspektiven. Du inspirierst mich sehr Vielen Dank!